11/14/2009

"Going to Miami"
oder:
"Wie ich lernte meine Unterwäsche zu lieben"

..tja, ist wieder mal ein ganz schönes Zeitchen her, dass ich einen Post verfasst habe, was an einem daran liegt, dass ich relativ viel zu tun habe, viel interessantes passiert ist und va daran, dass mein Laptop einfach so nicht mehr wollte und sich über eine Woche quasi Zeitausgleich genommen hat, doch jetzt geht er gottseidank wieder (ja, wirklich gottseidank!)

Naja, wie auch immer, oder wie wir deutschsprachigen Studenten hier zu sagen pflegen: wasever! Wie gesagt ist seit dem letzten Mal wirklich viel passiert, trotzdem werde ich das jetzt aber nicht nochmal der Reihe nach Revue passieren lassen, sondern vielmehr das Pferd sozusagen von hinten aufzäumen und euch erst mal vom neuesten - Miami - erzählen und die anderen Dinge (wie zB Bruuuuuuuuuuuuuuuuuce Springsteen, Halloween, Michael Jackson Tribute Band, ...) dann im Laufe der Zeit nachliefern, sie also bis auf weiteres in Evidenz halten. ;-)

So: also Miami.

Da es nun auch in Charleston schon ein bißchen kühler wird (es hatte jetzt sogar schon mal nur 12 Grad oder so in der Früh) und wir nicht mehr immer nur mit kurzer Hose und Flip-Flops rumlaufen können (wir also ab und bereits eine lange Hose mit Flip-Flops oder kurze Hose mit "normalen" Schuhen kombinieren müssen) und wir ja auch was sehen wollen von den Staaten, haben wir uns entschieden, an einem Freitag einmal Uni Uni sein zu lassen und von Donnerstag bis Sonntag Miami zu besuchen. Wir, das waren in dem Fall Claudia, Veronika und ich, also die gleiche Besetzung wie in Washington DC und zusätzlich Mario, Vronis Freund, der fast drei Wochen auf Urlaub hier war (so gut muss es einem mal gehen: 3 Wochen Urlaub in den Staaten! pffff!).

so, seit dem letzten Absatz ist jetzt wieder mal eine Woche vergangen, in der mein Laptop nochmals den Geist aufgegeben hat, aber jetzt hab ich ihn halt komplett neu aufgesetzt und daher gehts jetzt - zwar mit Verzögerung, aber immerhin doch - weiter.

So, also wie gesagt Miami: vorab erst mal: eine echt total coole Stadt, super Skyline, fein warm, aber.... (es kann der wundervollste Satz der Welt sein, wenn dann plötzlich ein "aber" kommt, weiss man, dass alles umsonst war, stimmts Mario? *gg*)

Grundsätzlich gibt es zwei starke Hinweise dafür in diesem Post, dass natürlich nicht alles so gelaufen ist, wie es hätte sollen:
1. dann würde der Post vermutlich nur "Going to Miami" oder so heissen, und 2. ich war dabei!

Also von vorne: Am Donnerstag sind wir wieder einmal mit dem Bus zum Flughafen gefahren, haben eingecheckt und unser Gepäck aufgegeben und sind auch gleich durch die Sicherheitskontrolle. So weit so gut. Dann passierte das unausweichliche: Lautsprecherdurchsage: Leider ist der Flug nach Charlotte (unser Umsteigflughafen) verspätet, alle Passagiere mit Anschlußflügen vor 2pm werden gebeten, an der Schalter zu kommen, um umgebucht zu werden". Da die Mädls und ich damit ja jetzt schon Erfahrung haben (siehe unser Washington D.C. Trip), haben wir das auch noch ziemlich frohen Mutes hinter uns gebracht und uns gedacht, dass es eh sein musste und wenn Luftikus diesmal das für uns vorbereitet hat, dann ist es halt so. Wir haben uns also davon nicht wirklich die Laune verderben lassen und sind dann statt mit US Airways von Charleston über Charlotte nach Miami mit Delta nach Atlanta und von dort mit American Airlines nach Miami geflogen. Warum ich das jetzt so genau aufzähle? Ganz einfach: Es waren dadurch 3 Fluglininen, die dann irgendwie in das Ganze involviert waren, was das Folgende nicht wirklich vereinfacht hat:
Also wie gesagt "frohen Mutes" sind wie dann also - zwar ein paar Stunden später als geplant, aber immerhin - in Miami gelandet. Bereits in den Überlegungen vertieft, wo wir nun den richtigen Bus finden würden, marschierten wir zur Gepäckabfertigung, wo unsere Koffer .. nicht da waren.

naja, ich will euch jetzt die ganzen genauen Einzelheiten ersparen (und ausserdem müsste ich dann wirklich VIEL schreiben), auf jeden Fall war es ein Fiasko: keine der Fluglinien war wirklich zuständig, keiner konnte irgendwas bewirken usw. Effektiv wiedergesehen haben wir unsere Koffer dann erst am Samstag Abend! Das heisst also Miami (und natürlich auch Miami BEACH) ohne Badehose, eigenen Unterwäsche, T-shirts und so weiter und wo weiter und so weiter. Wir haben dann kurzfristig doch ein Auto gemietet und dann auch beim Target zumindest mal für den nächsten Tag Unterwäsche, Duschgel und weitere ganz wichtige Sachen gekauft. Völlig geschlaucht sind wir an diesem Abend dann nach einem "Schockbier" schlafen gegangen.
Am nächsten Tag sind wir dann in unseren neu gekauften Sachen (wie gesagt von der Unterwäsche über die Hosen bis zur Schildkappe alles neu; und übermüdet und angefressener einkaufen gehen, wie wir es am Vorabend gemacht hatten, kann es mit sich bringen, dass die Unterwäsche - ich sags mal so - eventuell nicht den gewohnten Komfort bringt) aufgebrochen, um Miami zu genießen. An dieser Stelle nun mal die ersten Fotos.

Am Vormittag standen die Everglades auf dem Plan. Ziemlich cool, wie nahe die Alligatorn da an einem rankommen und das Airboatfahren ist schon auch ziemlich klasse, aber brutal laut!

Natürlich gibt es auch in Miami ein Hard Rock Cafe und natürlich mussten wir dorthin um wieder einmal einen richtig guten Burger zu verdrücken.
Am Nachmittag ging es dann zum Miami Seaquarium und solltet ihr irgendwann nach Miami kommen, seht es euch an. Es ist zwar der Eintritt ziemlich teuer, aber die Shows sind es echt wert!
Ausklingen lassen haben wir diesen Tag, indem wir nochmals am Flughafen waren, wo uns leider wieder nicht weitergeholfen werden konnte und wir uns ziemlich ärgern musste und indem wir nochmals beim Target waren, um uns auch für den nächsten Tag auszurüsten.

Den begannen wir mit einem sehr guten Frühstück in Miami Beach, von wo weg dann auch unsere Duck Tour losging. Klingt komisch, war es auch. Ihr müsst euch da jetzt quasi ein Boot mit Rädern und einem Ford-Führerhaus vorstellen oder vielleicht auch einen Ford mit eingebauten Boot oder so. Naja, auf jeden Fall kann man mit diesem Teil eben auf der Strasse wie auch im Wasser "fahren". Die dazugehörigen Fotos gibts hier.
Mittags habe ich dann das vermutlich schönste Telefongespräch mit einer automatischen Hotline bisher geführt, als wir erfahren haben, dass unsere Koffer gefunden wurden (denn bisher hatte ja nicht einmal jemand gewusst, ob die überhaupt noch exisiteren) und sie bis abends in unser Motel geliefert werden würden. Voller Freude sind wir dann in ein Lokal in der Lincoln Road gegangen, wo wir neben Marios Geburtstag auch das Wiederauftauchen unserer Koffer mit einer guten Flasche Wein gefeiert haben. Nebenbei bemerkt war das das beste Essen, das ich bisher in den Staaten gegessen habe, was vermutlich auch daran gelegen hat, dass die Angesellten alles Europäer waren. Dann sind wir dort noch ein bißchen rumspaziert und unter anderem die echt schon fast furchteinflößenden Schaufensterpuppen bewundert. Fotos dazu gibts hier.
Von dort aus ging es dann natürlich an den Beach in Miami Beach. Leider war es durch den nahenden Hurrican nicht wirklich zum Schwimmen, aber toll war es trotzdem. Voller Freude sind wir dann wieder zurück in unser Motel gefahren und haben uns mit noch mehr Freude über unsere Koffer hergemacht und in unser eigenes Gewand geworfen. Ein unglaublich schönes Gefühl seine Sachen wieder zurückzuhaben. Daher sind wir an diesem Abend auch gleich noch das zweite Mal an diesem Tag fein Essen gegangen und haben auch zu diesem Essen wieder eine Flasche Wein "vernichtet". Den Abend haben wir dann noch mit einem Cocktail und (zumindest ich) einer fetten Zigarre ausklingen lassen.

So: Sonntag, Rückreisetag. Nach einem weiteren guten Frühstück an der Miami Bayside sind wir ab zum Flughafen, haben eingecheckt, unser Gepäck aufgegeben, durch die Sicherheitskontrolle und - das erratet ihr jetzt nie: problemlos und verzögerungsfrei nach Charleston geflogen. Unglaublich, aber wahr, ich war echt schon der fixen Überzeugung, das dass jetzt der erste (!) Flug meines Lebens war, bei dem Luftikus einfach mal nichts passiern lies......

bis der Koffer von Claudia und mit nicht bei der Gepäckabfertigung auftauchte....

Dazu kam dann noch ein echt arroganter, unfähiger, unhöflicher, und - tut mir leid, aber das muss da jetzt einfach sein: saudummer Scheisskerl von Gepäckbeauftragten, der mich beinahe zum Schreien gebracht hätte vor lauter #*#++** (zensiert).
Nach wiederholten Verzögerungen und wieder riesigen Aufwand, hatten wir diesmal zumindest soviel Glück, dass zumindest jemand wusste, wo der Koffer war und wir ihn noch am gleichen Abend zum Appartment geliefert bekamen.

Naja, wasever: Miami war auf jeden Fall echt super und absolut zu empfehlen! War echt ein sehr tolles (wenn auch nervenaufreibendes) Wochenende.
Aber auf jeden Fall glaube ich, dass die Mädls recht froh sind, dass ich nirgends mehr mit ihnen hinfliege und wir getrennt nach Hause fliegen werden und ihnen dadurch auch der Luftikus nicht mehr in die Quere kommen wird, und ich...
... naja, ich werd auf jeden Fall sicherheitshalber zu Thanksgiving nirgends hinfliegen.

Bis zum nächsten

hang loose
Thomas

So und auch diesmal nochmals die gesammelten Links zu den Fotos:
Miami verschiedenes
Everglades
Hard Rock Cafe
Miami Seaquarium
Duck Tour
Miami Beach
The Beach of Miami Beach

Kommentare:

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