12/23/2009

Roadtrip Tag 2

Wie ja bereits angekündigt, habe ich den heutigen Tag mit einem Besuch im South Carolina State Museum in Columbia, SC begonnen. Das ist ein relativ kleines Museum, welches aber durchaus viel zu bieten hat. Und - eh klar - sogar das war weihnachtlich geschmückt, aber gottseidank hat sich die Dekoration dort hauptsächlich auf den Eingangsbereich sowie auf ein paar verstreute Nussknacker beschränkt. (Fotos vom Museum)

Danach ging es nach einer kurzen Stärkung (Grande Vanilla Latte vom Starbucks *g*) auf in Richtung Atlanta. Nachdem ich gestern circa 150 Meilen hinter mich gebracht hatte, sollten heute insgesamt weitere 260 folgen.
Nach dieser Fahrt kann ich jetzt folgendes berichten: Nachdem der erste (größere) Teil sehr ruhig verlaufen ist (hab glaub ich einmal 150 Meilen kein Pedal berührt und den Tempomaten einfach durchlaufen lassen), wurde es dann in der Nähe von Atlanta schon ein bißchen "voller". Beim Wiederauffahren nach dem Tanken (Benzin ist hier immer noch sehr sehr günstig) ist mir folgender Schnappschuss gelungen:

Es gibt hier tatsächlich auch zahlreichen Auffahrten Ampeln, die regeln, dass nur zB ein Auto alle 5 Sekunden auf den Highway auffahren kann! Damit aber noch nicht genug: das bis dato allerbeste, was mir beim Autofahren bisher passiert ist, kam dann noch: Auf den "Aussenringhighways" von Atlanta sind - sobald mehr Verkehr ist - Polizeiautos mit Blaulicht und Sirene am Weg, die das ganze etwas beruhigen sollen.
Das ist echt gewaltig, denn das könnt ihr euch folgendermaßen vorstellen: 4 bis 7(!!) Spuren Autos und ein bis zwei "Safety Cars" vorne weg, die (ich weiss zwar wirklich nicht, warum oder wozu) immer wieder dazwischendrin ziemlich langsam werden (ca 30 Mph) und dann wieder Gas geben (70 Mph, ahja, dort war fast immer 55Mph Max-Speed, eigentlich *g*) und natürlich mit freier Fahrstreifenwahl. War echt ein Spass, habs dann ja auch immerhin bis direkt hinters Polizeiauto geschafft *ggg*; (leider habe ich dann den fliegenden Start verschlafen ;) )

Was man auch noch sagen wollte: So genau, wie man bei uns oftmals glaubt, nehmen es die Amerikaner mit der Geschwindigkeit auch nicht; speziell am Abend kann es durchaus mal passieren, dass die Durchschnittsgeschwindigkeit auf dem Highway über 70 Mph liegt bei einer maximal erlaubten Geschwindigkeit von 55.

So, genug derweilen mit Autofahren (nach diesen Fotos *g*).

Atlanta: Wie sich so mancher vielleicht noch erinnern kann, war Atlanta ja 1996 Austragungsort der Olymischen Sommerspiele. Weiters ist Atlante ja auch das Zentrum des Coca-Cola Imperiums, dem ich morgen im eigens dafür errichteten Museum huldigen werde. Da ja Coca-Cola ja quasi auch der Arbeitsgeber vom Weihnachstmann ist, war ich bereits auf das schlimmste gefasst, so wegen Kitsch und so, aber gottseidank war es gar nicht so schlimm. Zwar schon kitschig, aber nicht übertrieben; für amerikanische Verhältnisse schon fast zurückhaltend. Aber seht selbst!
An die olympischen Spiele erinnert noch immer der Centennial Olympic Park. In diesem befindet sich im Moment auch eine Eislauffläche. In der Mitte des Parks befindet sich ein Brunnen, der wie die olympischen Ringe gestaltet wurde. Viermal täglich findet dort immer eine Musik-Wassershow statt, wo ich folgendes Video gemacht habe.

Anschließend darf ich noch eine Lokalempfehlung aussprechen: Ted's Montana Grill. Wer Fleisch mag, sollte dort mal hin. Es gibt dort auch Burger mit Bisonfleisch, welches (sorry an alle Vegetarier) wirklich ausgezeichnet schmeckt!

So, das war dann für heute wieder genug; morgen werde ich mir wie gesagt das Coca-Cola Museum ansehen und eine Tour durch das CNN Gebäude machen, eventuell noch ins Hard Rock Cafe gehen und dann am Nachmittag nach Savannah fahren, womit ich dann eh schon fast in Florida bin.

Wie immer bis zum nächsten Mal

hang loose

Thomas

12/22/2009

Roadtrip Tag 1

So, und schon der nächste Eintrag: Gestern habe ich nun Charleston (zwar verspätet, aber doch; unglaublich wie lange die Postbeamten hier brauchen, dagegen hetzen sich unsere daheim regelrecht ab) endgültig verlassen, und zwar wie angekündigt Richtung Colummbia, SC, der Hauptstadt von South Carolina.
Einige Fotos vom Trip selbst gibt es hier.

Es hat sich allerdings auch deutlich gezeigt, dass
1. Ich hier im absoluten Hinterland unterwegs war, und
2. auch das Navi nicht immer den besten Weg kennt (siehe Foto).

War aber trotz allem recht lustig, ein bißchen auf diesen Wegen (waren immerhin fast 10 Meilen, die ich auf solchen Wegen gefahren bin *g*) rumzudriften und so, nur werd ich jetzt halt das Auto waschen müssen, bevor ich es zurückgebe ;)
Am Weg nach Columbia bin ich zum Congaree National Park gefahren, der schon ziemlich in der Nähe von Columbia ist. Dort haben sie einfach mal so einen über 2.5 Meilen langen "Steg" durch das Naturschutzgebiet gebaut, der auch mit Rollstuhl und ähnlichem voll benutzbar ist. Allein das fand ich schon ziemlich beeindruckend.
Wie auf den Fotos auch zu sehen ist, hat es im Moment ein "bißchen" mehr Wasser, aber laut der Beschreibung kommt das öfter vor, dass fast das ganze Gebiet überschwemmt wird.

In Columbia angekommen bin ich zu "Lights before Christmas" im Riverbanks Zoo gefahren. Das kann man sich nun so vorstellen, dass dieser Riverbanks Zoo am Abend geöffnet ist, und mit wasweissich wievielen Lichtern geschückt wird; jeder Baum wird behängt und alle möglichen Figuren sind zu sehen. Und dazwischen drin kann man sich die Tiere in ihren Gehegen ansehen. Irgendwie war es dann schon komisch, (kitschige) Weihnachtsdekoration vor dem Löwengehege zu sehen, aber trotz allem war es recht nett. Fotos davon und einigen Fotos von Columbia bei Nacht gibts hier.

So: heute, an meinem zweiten Tag, werde ich nun mal das State Museum besuchen gehen und dann am Nachmittag nach Atlanta fahren, wo ich mir morgen das CNN Center und das Coca Cola Museum ansehen werde.

Bis dahin

hang loose

Thomas

12/21/2009

College fertig, jetzt nur noch Spass und Freizeit!!

So, und schon wieder sind 3 Wochen vergangen, seit ich das letzte Mal etwas von mir hören hab lassen, daher ist es nun wieder mal an der Zeit für ein Update, bevor morgen meine Zeit in Charleston endgültig dem Ende zugeht.

Ende November schafften wir es endlich, eine der zahlreichen Plantagen hier in der Nähe zu besuchen, und zwar die Boone Hall Plantation (Fotos). Die Plantage dürfte manchen vielleicht von "North and South" (Fackeln im Sturm) oder "The Notebook" (Wie ein einziger Tag) bekannt sein, die beide (zum Teil) dort gedreht wurden. Wie auf den Fotos ersichtlich ist, war es ein total schöner sonniger Tag, der Wind war allerdings wirklich unangenehm kalt.
Spannend war dann auch das "wiederheimkommen", da wir nicht genau wussten wo die Haltestelle des Buses war, daher sind wir einfach mal im (Stock-)Dunkeln am Highway entlangspaziert, bis wir die nächste gefunden haben, was dann schlussendlich ja auch ganz ausgezeichnet funktioniert hat (obwohl manche aus unserer Gruppe wohl schon leise Zweifel hatten..). :)))

Auch bei einem weiteren Spiel "unserer" Basketballmannschaft sind wir gewesen, Fotos gibts diesmal sogar auch. *gg*

Weiters gibts heute ein paar Fotos vom "Studienalltag", sowie vom Beatty Center, wo ich den Großteil meiner Vorlesungen hatte. Wie auf dem letzten Foto zu sehen ist, wird ja sogar das College weihnachtlich geschmückt, was aber das beste ist, ist die Weihnachtsbeleuchtung am Marion Square. Die weihnachtlich beleuchteten Palmen sehen einfach umwerfend aus, daher gibt es hier auch einige Bilder davon, denn so etwas muss man einfach gesehen haben! *gg*

Seit 16. Dezember bin ich hier jetzt ja gottseidank mit dem Semester fertig. Notenmäßig dürfte es ganz gut aussehen, die offiziellen Noten bekomme ich aber erst kommende Woche. Im Rückblick fällt mir vor allem auf, dass die Workload für die einzelnen Vorlesungen, also was man vorbereiten muss (oder oftmals auch eher nur "sollte"), schon um einiges größer ist, als von zu hause gewohnt, die Klausuren scheinen mir aber eher einfacher zu sein. Alles in allem war es aber echt sehr interessant und einfach halt ein bißchen anders.
Es ist hier ja so, dass nach der "normalen" Vorlesungszeit (die am 7. Dezember aus war), die Prüfungszeit beginnt (bis 16. Dezember). In dieser Prüfungszeit hat auch die Bibliothek 24 Stunden am Tag offen, und da sitzen auch 24 Stunden am Tag Menschen beim Lernen oder Schreiben drin (eine Nacht durfte/musste ich das auch selbst miterleben, dass ist schon recht anstrengend muss ich sagen...). Um das Ganze dann mal ein bißchen aufzulockern, gibt es an einem Tag dann einen kleinen Rave. Und zwar läuft dass dann so ab, dass alle zuerst beim Lernen oder so sind, und sich dann um 23 Uhr in der Mitte der Bibliothek zusammenfinden und 15 Minuten lange einfach voll abshaken und Party machen. Danach gehts wieder weiter mit dem Lernen.
Ich weiss, dass ganze klingt unglaublich, und wisst ihr was? Das ist es auch! Das ganze war mit Sicherheit eine der schrägsten Dinge, die ich je miterlebt habe und es war einfach nur eine irrsinnige Gaudi!!!
Damit ihr euch darunter auch was vorstellen könnt, gibt es hier Fotos vom Rave, hier den Link zum "inoffiziellen" Video und als "Zuckerl" ein Video von "mittendrin", quasi zum "mitfühlen" *gg* (danke Vroni fürs Video). Aber achtung: Lautsprecher bitte leise drehen!!

Die vergangene Woche war nun von zahlreichen Verabschiedungen geprägt, da sich jetzt ja die ganzen Internationals wieder in alle Welt verstreuen. Deshalb, und auch da es jetzt sogar in Charleston schon empfindlich kalt werden kann (hatten sogar schon einmal Minsugrade, das hat mir gar nicht gefallen; aber heute war gottseidank noch einmal "kurze-Hosen Tag" *g*) werde auch ich, wie bereits erwähnt, morgen hier abreisen, allerdings noch nicht Richtung Heimat.
Werde morgen mein reserviertes Mietauto holen und dann erstmal nach Columbia, die Hauptstadt von South Carolina, fahren. Dann gehts über Atlanta (CNN-Center, Coca Cola Museum), Savannah (Georgia), Saint Augustine FL (Hotel direkt am Strand), Orlando (Universal Studios) und Cape Canaveral (Kennedy Space Center) nach Miami, wo ich vom 26. bis 29 Dezember bleiben werde. Dort werde ich mir am 27. das NFL Spiel der Miami Dolphins gegen die Houston Texans ansehen und für den 28. habe ich noch eine kurzen Trip auf die Keys geplant.
Also wie ihr seht, habe ich noch einiges vor, bis ich dann am 30. Dezember (hoffentlich wirklich und sogar mit Gepäck und so weiter!!) wieder daheim sein werde.

Ich werde während meine Roadtrips auch versuchen, zwischendurch hier etwas zu posten, damit ihr auf dem laufenden bleibt!
Damit bleibt mir jetzt nur noch übrig, euch allen Frohe Weihnachten und besinnliche Festtage zu wünschen!!


Bis zum nächsten Mal

hang loose trotz Weihnachtsstress! ;-)

Thomas

11/28/2009

Nachtrag No 3: von früher bis jetzte

Aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei, daher gibt es jetzt auch den dritten und abschließenden Teil der Nachtragsreihe.

Da wir dieses Jahr ja nicht an der Gräberrally des 1. November teilnahmen, haben wie diesen Tag auf andere Weise verbracht. Bereits auf den Fotos zum Blogeintrag über die Hafenrundfahrt war das im Hafen von Charleston liegende Kriegsschiff zu erkennen: die USS Yorktown.
Mit der USS Yorktown hat es folgende Bewandtnis: sie wurde 1942 von einem japanischen Tornado getroffen und sank.
Wie kommt es also, dass die USS Yorktown jetzt im Hafen von Charleston liegt? Ganz einfach: Es ist nicht dasselbe Schiff! Als die "alte" Yorktown sank, lag die "neue" Yorktown noch in der Werft in der Endfertigung. Kurzentschlossen wurden einige Änderungen durchgeführt, um sie der alten ähnlicher zu machen und eben auf den Namen "USS Yorktown" getauft. Muss für die Japaner recht komisch gewesen sein, als sie dann im Pazifik "genau das Schiff" gesehen haben, dass sie einige Zeit zuvor "versenkt" hatten! Das ist dann wohl psychologische Kriegsführung :-)
Im Dezember 1968 barg die USS Yorktown die Besatzung der Apollo 8 (erste Menschen, die den Mond umflogen haben) sowie die Landekapsel. Seit 1975 liegt sie nun im Hafen von Charleston, wo sie als Museumsschiff dient.
Am 1. November waren wir dann endlich dort, um sie zu erkunden. Es gibt dort 6 verschieden Touren, die auf eigene Faust zu erkunden sind, allerdings haben wir nicht alle geschafft. Am eindrucksvollsten war aber mit Sicherheit das Flugdeck, auch weil wir dort wieder einmal einen total kitschigen Sonnenuntergang erlebt haben.
Natürlich habe ich auch dort nicht mit Fotografieren gespart, eine kleine Auswahl davon gibt es hier. Und auch wenn es mir wahrscheinlich keiner glauben wird: Die Fotos vom Sonnenuntergang sind nicht(!) bearbeitet, es war wirklich genau so!!

Weil wir gerade bei Fotos sind: hier gibt es nun endlich mal Fotos vom Apartment (aus dem wir eh in circa 3 Wochen schon wieder ausziehen werden) und noch ein paar von Charleston.

Am 16. November hätte ja eigentlich ein total eindrucksvolles Himmelsspektakel stattfinden sollen mit aberwitzig vielen Sternschnuppen und so weiter. Ausgerüstet mit Decken und Kameras sind wir daher in der Nacht in den nahegelegenen Park spaziert, um das ganze zu beobachten. Die Ergebnisse seht ihr hier.

So, was gibt es noch? Im Laufe des Semesters fand ein Hallenfußballturnier statt, bei dem natürlich eine internationale Mannschaft nicht fehlen durfte, die sich erstens recht gut geschlagen hat und zweitens einfach am lustigsten war, da das die einzige Mannschaft war, in der in mindestens 5 Sprachen geflucht wurde ;-) Fotos vom letzten Spiel gibts hier.

Das College hat auch eine Basketballmannschaft, wo wir uns bereits auch ein Spiel angesehen haben. Da ich da aber keine Fotos gemacht hab (immer mag ich halt auch nicht *gg*), darf ich hier auf die jeweiligen Blogeinträge von Vroni und Claudia verweisen.

Das schöne Wetter ausnützend sind wir am Donnerstag (Thanksgiving, Charleston war fast wie ausgestorben) wieder mal durch Charleston spaziert um nochmal ein paar nette Fotos zu machen.

Gestern war "Black Friday" der traditionelle Start für die Einkaufssaison. Bereits zwei Tage zuvor sind plötzlich alle Geschäfte von einem Tag auf den anderen weihnachtlich geschmückt (und das schaut neben den Palmen hier einfach klasse aus!!). An diesem Tag öffnen die Geschäfte dann meist um spätestens 5 Uhr in der Früh, manche allerdings auch schon um drei oder ganz extreme bereits um Mitternacht! Ein Wahnsinn. Plötzlich war sogar in einer so gemütlichen Stadt wie Charleston die Hölle los, um in den Apple-Store reinzukommen, musste man sich überhaupt anstellen!! Einfach wahnsinnig, die Amerikaner.

So, damit seid ihr eigentlich eh schon wieder auf dem neuesten Stand. Hier herüben haben jetzt eh schon die letzten Wochen begonnen, am 7. Dezember finden die letzten Vorlesungen statt und bis 16. müssen die Prüfungen uä abgeschlossen sein. Weiters habe ich jetzt auch bereits "schon" einen Rückflug gebucht, werde daher am 30. Dezember (so diesmal alles hinhaut) wieder in Österreich einreisen.

Somit wieder einmal bis zum nächsten Mal, werd versuchen, wieder möglichst viel zu erleben, um wieder etwas haben, das es sich zu berichten lohnt *ggg* Bis dahin hang loose Thomas

11/27/2009

Nachtrag No 2: Strand und Weltspartag auf amerikanisch

Und weiter gehts: Des Nachtrages zweiter Teil.

Beginnen werde ich mal mit ein paar Fotos unseres letzten Strandausfluges hier in Charleston (naja, genau gesagt ist es Folly Beach, ist aber ganz in der Nähe) vom 29. Oktober (ein Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht!!), einmal so zum Einstimmen quasi ;-).

Ende Oktober ist hier herüben die Zeit, in der man wieder mal so richtig merkt, wie wahnsinnig die Amerikaner eigentlich sind, und zwar um so näher Halloween rückt. Bereits die ganze Woche sieht man abends verkleidete Leute und die Geschäften sind voll mit Kostümen und alles anderem möglichen.
Da ich ja allen fremden Kulturen und Bräuchen aufgeschlossen bin (oder eigentlich vielmehr weil mich die Mädls fast schon gezwungen haben ;-)), durfte auch ich an diesem Treiben teilhaben, und ich glaube es dürfte bekannt sein, wie sehr ich verkleiden und so schätze.... (falls nicht: ich mags nicht!)

Faszinierend war es trotzdem, angefangen mit dem Geschäft, in dem wir unsere Kostüme erstanden haben, wo es einfach nur solche Sachen gibt und die Hölle los ist, bis zu den verschiedenen Kostümen, dem Kürbisschnitzen und so weiter und so weiter. Zumindest war es mir möglich, ein Kostüm zu finden, bei dem ich nicht geschminkt werden musste, aber dazu später noch.

Wie gesagt haben auch wir uns an dem ganzen Trubel beteiligt und dazu gehört auch das Kürbisschnitzen, wobei wir uns hier mit mehreren Internationals getroffen haben, weil das dann doch einfach immer noch spassiger ist. Auf jeden Fall haben wir vier (also Claudia, Vroni, Mario und ich) unseren Kürbis beidseitig gestaltet, auf der einen Seite gruselig (Mario und ich), auf der anderen Seite nett und lieb (Vroni und Claudia); gelungen ist er auf beiden :-)

So, dann also Halloween: An diesem Abend ist einfach echt alles anders. Jeder, und ich mein wirklich: JEDER ist am Weg, und auch wirklich jeder ist verkleidet. Amerikanische Mädls sind ja so beim Ausgehen oftmals schon nicht die - hmm, wie soll ich das jetzt ausdrücken - prüdesten in Bezug auf ihre Kleidung, aber wenn Barney aus How I Met Your Mother von "Slut Up" spricht, dann meint er Halloween. Da ist es echt ein Glücksfall, dass es bis spät in die Nacht wirklich sehr angenehm warm war (fast schon zu heiss..). Aber natürlich gibts nicht nur solche, sondern auch anständige Mädls. Aber die Kostüme der meisten Leute sind echt sehenswert und teilweise mit durchaus hohem Aufwand verbunden.
Weiters sollte ich noch erwähnen, dass Halloween der einzige Abend ist, an dem die Lokale hier länger als bis um 2 offen haben (ob sie das auch dürfen weiss ich nicht, auf jeden Fall machen sie es halt *gg*)

Unser Abend hat sich dann so gestaltet, dass wir uns zuerst die Aufführung des Charleston Ballet Theatre angesehen haben, die - passend zum Abend - die Rocky Horror Picture Show gespielt haben. Sehr gelungen muss ich sagen. Dann sind wir zuerst mal durch fast ganz Charleston marschiert um uns mit den anderen Internationls zu treffen, um dann wieder in ein anderes Lokal weiterzuziehen, welches dann wenigstens nicht weit von unserem Appartment entfernt war.

Wie gesagt, der Abend war echt nett und vor allem sehenswert, aber wenn ich dann nächstes Jahr nicht mehr Halloween feiern muss, hab ich auch nichts dagegen, faszinierend ist es allemal, wie sehr die Leute hier an diesem Tag abgehen!

Achso: mein Kostüm könnt ihr auf den Fotos sehen. Leider gibt es nur wenige Fotos von diesem Abend, weil, naja sagen wir so: man muss ja nicht alles zeigen! :-)

Sodala, damit kommt nun auch der zweite Nachtrag zu seinem Ende, aber ich werde mich sicher noch einmal melden dieses Wochenende!

Bis dahin
hang loose
Thomas

11/26/2009

Nachtrag No 1: Michael lebt (sogar 2 mal) & Bruuuuuuuuuuuuuce

So, wie bereits im letzten Post "Miami" angekündigt, werde ich nun all das nachliefern, was vor unserem Ausflug passiert ist.
Um die Lesbarkeit zu erhöhen und um euch nicht mit einem "Monsterbeitrag" zu "erschlagen" werde ich die Geschehnisse auf mehrere kleine Posts aufteilen, die ich im Laufe dieses (langen Thanksgiving-) Wochenendes veröffentlichen werde (zumindest wäre es jetzt mal so geplant, aber wir werden es ja sehen..).


Wie ich bereits in einem früheren Beitrag schon erzählt habe, gibt es in der Nähe unserer Apartments die sogenannte "Musicfarm", wo wie ja bereits zum Konzert der Guns 'n' Roses Coverband "Appetite for Destruction" waren. Am 23. Oktober gab dort die Gruppe "Who's Bad" - eine sehr gute und äußerst professionelle Michael Jackson Coverband - ein Konzert, das wir gemeinsam mit mehreren Internationals besucht haben.

Natürlich gibt es auf hierzu wieder Fotos und auch ein Video, damit ihr euch einen besseren Eindruck machen könnt:

Wie dem aufmerksamen Beobachter beim Betrachten der Fotos sicher nicht entgangen ist, hat diese Band 2 Michael Jacksons-Doubles, die aber beide wirklich ziemlich überzeugend waren.


Wenn dies auch jetzt terminmäßig nicht ganz stimmig ist, darf ich euch trotzdem als nächstes von einem anderen Konzert berichten, welches am 3. November in Charlotte (North Carolina) stattfand. Hierbei muss ich allerdings ein kleines bißchen weiter ausholen:

Bereits bei einem der ersten Treffen der Internationals in Charleston, hatten wir das Vergnügen, die Holländer(innen) aus Kroningen (ich glaub zumindest, dass das so heisst) kennenzulernen. Wie sich alsbald herausstellte, war vor allem eine von ihnen, Liselotte, ein sehr großer Fan von Bruce Springsteen (trotz ihres dafür wirklich zarten Alters von grad mal 21). Nicht genug, dass sie bereits auf mehreren seiner Konzerte war (auch bereits in den USA), nein, sie stand sogar schon bei ihm auf der Bühne und hat dabei sogar mit ihm getanzt!!!!!!

Liselotte war ja die, - wie manch einer vielleicht noch irgendwie im Hinterkopf behalten hat - die Vroni, Claudia und mich nach Raleigh zum Konzert dieser einen irischen Band begleitet hatte. Bereits damals hatte sie kurz mal gesagt, dass sie für eben dieses Konzert noch eine Karte über hätte, worauf ich mich spontan und erfreut gleich gemeldet hatte.

Daher haben wir (Liselotte, Esther, Anne [alle Holland], Marc [Germanyyyyyyyyy] und ich) uns am Morgen des 3. November bei der Autovermietung getroffen, wo wir einen Toyota Minivan ausgefassen haben (mit ferngesteuert öffnenden und schließenden Türen, war recht witzig und ist auch ein ziemlich gutes Mittel um jemanden zu erschrecken *gg*), dessen CD-Player wir umgehend mit mehreren Bruce Springsteen CD's gefüllt haben. In Charlotte angekommen, hieß es als erstes Mal hin zu dem Ort, wo das Konzert stattfinden sollte (das Basketballstadium in Charlotte, oder Time Warner Cable Arena, wie das ganze offiziell heisst), um dort eines der durchnummerierten Armbänder zu ergattern. Wozu das gut war, war mir da noch nicht ganz klar, aber dazu noch später.

Da wir dann ja schon mal da waren, haben wir uns auch gleich Charlotte angesehen (also den Flughafen kannte ich ja schon vom Washington-Trip und eigentlich sollte ich ja 2 Tage später wieder dort sein, dass dem aber nicht so war, ist ja bekannt *gg*).
Charlotte ist - soweit wir das jetzt mitbekommen haben - eine der wirklich massiv aufstrebenden Städte des Südens, und dass kann man vom Stadtbild her und so nur bestätigen. Die Skyline und manche der (Hoch-)Häuser erinnern sehr stark an Raleigh, aber ich glaube zu einem bestimmten Grad sehen die amerikanischen Städte einfach alle gleich aus. Hier gibt es wie gewohnt die Fotos dazu.

Jetzt zu diesen myseriösen Armbändern: Es gibt bei jedem Konzert ja diesen Platz DIREKT vor der Bühne, den sogenannten Pit. Anders als bei vielen anderen Konzerten, bei denen einfach irgendwann die Türen augemacht werden, und dann die ganz vorne stehen, die entweder am schnellsten gelaufen oder am meisten andere Fans weggeschubst (oder schlimmeres) haben, läuft es bei diesen Konzerten so, dass eben alle, die ein General Admission Ticket ihr eigen nennen, sich solche Bänder holen können. In diesem Fall war es so, dass in dem Pit 500 Leute Platz hatten und sich 650 (in etwa; nagelt mich nicht fest, können auch 10 mehr oder weniger gewesen sein) ein solches geholt haben.

Dann passiert etwas, was ich mir in Europa niemals vorstellen könnte: 650 Menschen (die ja alle ganz ganz vorne stellen wollen) stellen sich (entsprechend der Nummer ihres Armbandes) in 7 Reihen (zu circa 100) auf.
Ruhig.
Ohne zu murren.
Ohne zu schupfen.
Selbsständig.


Wie gesagt, in Europa einfach unvorstellbar.
Auf jeden Fall läuft das dann so, dass eine Nummer gezogen wird, welche dann als allererstes in die Arena darf und daraufhin die 499 darauffolgenden Nummern. In unserem Fall wurde die 14 gezogen, da wir die Nummern 117 ff hatten, für uns ein Glücksfall; für die Nummer 13 eher be*++'*'+~~'***##, aber: auch die hat keinen Terror gemacht (stellt euch das mal bei uns vor!!!).

So, da standen wir nun also, direkt an der Bühne! Einfach gewaltig! Das Publikum war auch sehr ... unterschiedlich. Von relativ alten Leuten um die 50+ (sorry Dad, hab eh relativ geschrieben..) bis zu kleinen Kindern (die aber manchmal von Eltern gepusht werden, dass mir nur das Wort Eislaufmutter in den Sinn kam) und dazwischen drinnen wir 5 Europäer (im besten Alter natürlich *gg*).

Das Konzert an und für sich war einfach nur ein Knaller! Der Typ gibt mit seinen fast 60 immer noch so Gas (fast 3 Stunden ohne Vorband und ohne Pause), dass ist einfach nur beeindruckend! Es ist allein schon faszinierend zu sehen, wie viel Spass Bruce und seine E Street Band auf dieser Bühne hatten. Leider konnte ich auch bei diesem Konzert wieder nur mit meinen iPhone fotografieren, nichts desto trotz will ich euch diese natürlich nicht vorenthalten, Link ist hier.

Nach dem Konzert, bei dem Bruuuuuce wieder mal Liselotte erkannt hat (wie auf einem der Fotos erkennbar ist), sind wir noch um das Stadion gegangen, um zu sehen, wo er das Stadion verlässt. Nach kurzer Zeit ist dann auch ein SUV rausgekommen und wollte auch schon wegfahren, als Bruce (wieder) Liselotte erkannt hat, und den Fahrer angewiesen hat stehenzubleiben. Er ist dann auch ausgestiegen und schnurstraks auf Liselotte zu (die schon sichtlich weiche Knie bekommen hat). Nachdem sie kurz gequatscht haben, hat er sie um ihre Nummer gebeten (!!!!!), da sie auf seine Frage, ob sie Lust hat auf ein weiteres Konzert von ihm zu kommen, geantwortet hatte, dass es schon total super wäre, aber leider keines mehr in der Nähe (also innerhalb von 6 Stunden Fahrt) sei und es ansonsten für Studenten einfach auch ziemlich teuer wäre. Dazu sagte er nur (sinngemäß), dass sich da sicher irgendetwas machen lässt(!!!!!)! Tatsache ist, dass Liselotte nun vergangenes Wochenende wieder mit Anne und Esther auf einem Bruuuuuce Konzert (in Buffallo) war, wo sie sogar BACKSTAGE waren!!!!!!

Zusammenfassend kann ich einfach nur sagen, dass dieses Konzert einfach echt nur wahnsinnig super war. Das witizge war ja, dass Bono (also der Sänger von U2) beim Konzert in Raleigh gesagt hat, dass U2 diese 360° Tour machen, damit sie näher an die Fans kommen. Dabei hab ich mir noch nicht viel gedacht, als ich aber gesehen habe, wie nahe ein Superstar wie Bruce an seinen Fans ist, konnte ich über Bono einfach nur lachen!

By the way: Ich hab Bruce's Gitarre berührt! 2mal!!!

So, für den ersten Nachtragspost reichts im Moment. Ein paar Dinge hab ich mir noch aufbehalten für die nächsten Tage (und es passiert ja auch laufend wieder neues..), also könnt ihr euch ruhigen Gewissens weiter auf Nachrichten von mir freuen *gg*

In diesem Sinne, bis bald
und hang loose

Thomas

11/14/2009

"Going to Miami"
oder:
"Wie ich lernte meine Unterwäsche zu lieben"

..tja, ist wieder mal ein ganz schönes Zeitchen her, dass ich einen Post verfasst habe, was an einem daran liegt, dass ich relativ viel zu tun habe, viel interessantes passiert ist und va daran, dass mein Laptop einfach so nicht mehr wollte und sich über eine Woche quasi Zeitausgleich genommen hat, doch jetzt geht er gottseidank wieder (ja, wirklich gottseidank!)

Naja, wie auch immer, oder wie wir deutschsprachigen Studenten hier zu sagen pflegen: wasever! Wie gesagt ist seit dem letzten Mal wirklich viel passiert, trotzdem werde ich das jetzt aber nicht nochmal der Reihe nach Revue passieren lassen, sondern vielmehr das Pferd sozusagen von hinten aufzäumen und euch erst mal vom neuesten - Miami - erzählen und die anderen Dinge (wie zB Bruuuuuuuuuuuuuuuuuce Springsteen, Halloween, Michael Jackson Tribute Band, ...) dann im Laufe der Zeit nachliefern, sie also bis auf weiteres in Evidenz halten. ;-)

So: also Miami.

Da es nun auch in Charleston schon ein bißchen kühler wird (es hatte jetzt sogar schon mal nur 12 Grad oder so in der Früh) und wir nicht mehr immer nur mit kurzer Hose und Flip-Flops rumlaufen können (wir also ab und bereits eine lange Hose mit Flip-Flops oder kurze Hose mit "normalen" Schuhen kombinieren müssen) und wir ja auch was sehen wollen von den Staaten, haben wir uns entschieden, an einem Freitag einmal Uni Uni sein zu lassen und von Donnerstag bis Sonntag Miami zu besuchen. Wir, das waren in dem Fall Claudia, Veronika und ich, also die gleiche Besetzung wie in Washington DC und zusätzlich Mario, Vronis Freund, der fast drei Wochen auf Urlaub hier war (so gut muss es einem mal gehen: 3 Wochen Urlaub in den Staaten! pffff!).

so, seit dem letzten Absatz ist jetzt wieder mal eine Woche vergangen, in der mein Laptop nochmals den Geist aufgegeben hat, aber jetzt hab ich ihn halt komplett neu aufgesetzt und daher gehts jetzt - zwar mit Verzögerung, aber immerhin doch - weiter.

So, also wie gesagt Miami: vorab erst mal: eine echt total coole Stadt, super Skyline, fein warm, aber.... (es kann der wundervollste Satz der Welt sein, wenn dann plötzlich ein "aber" kommt, weiss man, dass alles umsonst war, stimmts Mario? *gg*)

Grundsätzlich gibt es zwei starke Hinweise dafür in diesem Post, dass natürlich nicht alles so gelaufen ist, wie es hätte sollen:
1. dann würde der Post vermutlich nur "Going to Miami" oder so heissen, und 2. ich war dabei!

Also von vorne: Am Donnerstag sind wir wieder einmal mit dem Bus zum Flughafen gefahren, haben eingecheckt und unser Gepäck aufgegeben und sind auch gleich durch die Sicherheitskontrolle. So weit so gut. Dann passierte das unausweichliche: Lautsprecherdurchsage: Leider ist der Flug nach Charlotte (unser Umsteigflughafen) verspätet, alle Passagiere mit Anschlußflügen vor 2pm werden gebeten, an der Schalter zu kommen, um umgebucht zu werden". Da die Mädls und ich damit ja jetzt schon Erfahrung haben (siehe unser Washington D.C. Trip), haben wir das auch noch ziemlich frohen Mutes hinter uns gebracht und uns gedacht, dass es eh sein musste und wenn Luftikus diesmal das für uns vorbereitet hat, dann ist es halt so. Wir haben uns also davon nicht wirklich die Laune verderben lassen und sind dann statt mit US Airways von Charleston über Charlotte nach Miami mit Delta nach Atlanta und von dort mit American Airlines nach Miami geflogen. Warum ich das jetzt so genau aufzähle? Ganz einfach: Es waren dadurch 3 Fluglininen, die dann irgendwie in das Ganze involviert waren, was das Folgende nicht wirklich vereinfacht hat:
Also wie gesagt "frohen Mutes" sind wie dann also - zwar ein paar Stunden später als geplant, aber immerhin - in Miami gelandet. Bereits in den Überlegungen vertieft, wo wir nun den richtigen Bus finden würden, marschierten wir zur Gepäckabfertigung, wo unsere Koffer .. nicht da waren.

naja, ich will euch jetzt die ganzen genauen Einzelheiten ersparen (und ausserdem müsste ich dann wirklich VIEL schreiben), auf jeden Fall war es ein Fiasko: keine der Fluglinien war wirklich zuständig, keiner konnte irgendwas bewirken usw. Effektiv wiedergesehen haben wir unsere Koffer dann erst am Samstag Abend! Das heisst also Miami (und natürlich auch Miami BEACH) ohne Badehose, eigenen Unterwäsche, T-shirts und so weiter und wo weiter und so weiter. Wir haben dann kurzfristig doch ein Auto gemietet und dann auch beim Target zumindest mal für den nächsten Tag Unterwäsche, Duschgel und weitere ganz wichtige Sachen gekauft. Völlig geschlaucht sind wir an diesem Abend dann nach einem "Schockbier" schlafen gegangen.
Am nächsten Tag sind wir dann in unseren neu gekauften Sachen (wie gesagt von der Unterwäsche über die Hosen bis zur Schildkappe alles neu; und übermüdet und angefressener einkaufen gehen, wie wir es am Vorabend gemacht hatten, kann es mit sich bringen, dass die Unterwäsche - ich sags mal so - eventuell nicht den gewohnten Komfort bringt) aufgebrochen, um Miami zu genießen. An dieser Stelle nun mal die ersten Fotos.

Am Vormittag standen die Everglades auf dem Plan. Ziemlich cool, wie nahe die Alligatorn da an einem rankommen und das Airboatfahren ist schon auch ziemlich klasse, aber brutal laut!

Natürlich gibt es auch in Miami ein Hard Rock Cafe und natürlich mussten wir dorthin um wieder einmal einen richtig guten Burger zu verdrücken.
Am Nachmittag ging es dann zum Miami Seaquarium und solltet ihr irgendwann nach Miami kommen, seht es euch an. Es ist zwar der Eintritt ziemlich teuer, aber die Shows sind es echt wert!
Ausklingen lassen haben wir diesen Tag, indem wir nochmals am Flughafen waren, wo uns leider wieder nicht weitergeholfen werden konnte und wir uns ziemlich ärgern musste und indem wir nochmals beim Target waren, um uns auch für den nächsten Tag auszurüsten.

Den begannen wir mit einem sehr guten Frühstück in Miami Beach, von wo weg dann auch unsere Duck Tour losging. Klingt komisch, war es auch. Ihr müsst euch da jetzt quasi ein Boot mit Rädern und einem Ford-Führerhaus vorstellen oder vielleicht auch einen Ford mit eingebauten Boot oder so. Naja, auf jeden Fall kann man mit diesem Teil eben auf der Strasse wie auch im Wasser "fahren". Die dazugehörigen Fotos gibts hier.
Mittags habe ich dann das vermutlich schönste Telefongespräch mit einer automatischen Hotline bisher geführt, als wir erfahren haben, dass unsere Koffer gefunden wurden (denn bisher hatte ja nicht einmal jemand gewusst, ob die überhaupt noch exisiteren) und sie bis abends in unser Motel geliefert werden würden. Voller Freude sind wir dann in ein Lokal in der Lincoln Road gegangen, wo wir neben Marios Geburtstag auch das Wiederauftauchen unserer Koffer mit einer guten Flasche Wein gefeiert haben. Nebenbei bemerkt war das das beste Essen, das ich bisher in den Staaten gegessen habe, was vermutlich auch daran gelegen hat, dass die Angesellten alles Europäer waren. Dann sind wir dort noch ein bißchen rumspaziert und unter anderem die echt schon fast furchteinflößenden Schaufensterpuppen bewundert. Fotos dazu gibts hier.
Von dort aus ging es dann natürlich an den Beach in Miami Beach. Leider war es durch den nahenden Hurrican nicht wirklich zum Schwimmen, aber toll war es trotzdem. Voller Freude sind wir dann wieder zurück in unser Motel gefahren und haben uns mit noch mehr Freude über unsere Koffer hergemacht und in unser eigenes Gewand geworfen. Ein unglaublich schönes Gefühl seine Sachen wieder zurückzuhaben. Daher sind wir an diesem Abend auch gleich noch das zweite Mal an diesem Tag fein Essen gegangen und haben auch zu diesem Essen wieder eine Flasche Wein "vernichtet". Den Abend haben wir dann noch mit einem Cocktail und (zumindest ich) einer fetten Zigarre ausklingen lassen.

So: Sonntag, Rückreisetag. Nach einem weiteren guten Frühstück an der Miami Bayside sind wir ab zum Flughafen, haben eingecheckt, unser Gepäck aufgegeben, durch die Sicherheitskontrolle und - das erratet ihr jetzt nie: problemlos und verzögerungsfrei nach Charleston geflogen. Unglaublich, aber wahr, ich war echt schon der fixen Überzeugung, das dass jetzt der erste (!) Flug meines Lebens war, bei dem Luftikus einfach mal nichts passiern lies......

bis der Koffer von Claudia und mit nicht bei der Gepäckabfertigung auftauchte....

Dazu kam dann noch ein echt arroganter, unfähiger, unhöflicher, und - tut mir leid, aber das muss da jetzt einfach sein: saudummer Scheisskerl von Gepäckbeauftragten, der mich beinahe zum Schreien gebracht hätte vor lauter #*#++** (zensiert).
Nach wiederholten Verzögerungen und wieder riesigen Aufwand, hatten wir diesmal zumindest soviel Glück, dass zumindest jemand wusste, wo der Koffer war und wir ihn noch am gleichen Abend zum Appartment geliefert bekamen.

Naja, wasever: Miami war auf jeden Fall echt super und absolut zu empfehlen! War echt ein sehr tolles (wenn auch nervenaufreibendes) Wochenende.
Aber auf jeden Fall glaube ich, dass die Mädls recht froh sind, dass ich nirgends mehr mit ihnen hinfliege und wir getrennt nach Hause fliegen werden und ihnen dadurch auch der Luftikus nicht mehr in die Quere kommen wird, und ich...
... naja, ich werd auf jeden Fall sicherheitshalber zu Thanksgiving nirgends hinfliegen.

Bis zum nächsten

hang loose
Thomas

So und auch diesmal nochmals die gesammelten Links zu den Fotos:
Miami verschiedenes
Everglades
Hard Rock Cafe
Miami Seaquarium
Duck Tour
Miami Beach
The Beach of Miami Beach

10/20/2009

wenn wir schon keine kultur haben, machen wir eben eine andere nach...

So.....

da ich heute extrem motiviert bin (ja ich weiss, kann es selbst auch fast nicht glauben, liegt sicher an der eher ungesund großen Menge Kaffee heute), und mit den "normalen" Dingen schon fertig bin, werd ich einfach nochmals einen Post verfassen, und zwar über...

Oktoberfest auf Amerikanisch

...wer sich das jetzt ein bißchen komisch und sonderbar vorstellt, liegt schon ziemlich richtig, aber naja, der erste Eindruck von dem Lokal war gar nicht so schlecht:


Auch dass es dort neben Warsteiner sogar Franziskaner gegeben hat, hat mich schon mal ziemlich zuversichtlich gestimmt

soweit so gut..

Das Highlight war wohl die "Hans Schmidt German Band", die eh eigentlich eh ganz gut gespielt haben,.... zumindest haben sie ihre Instrumente beherrscht. :-) Am besten haben sie das "Prosit der Gemütlichkeit" gekonnt und weil sie darauf auch sehr stolz waren (das haben sie sicher auch sehr brav und ausdauernd geprobt) haben sie es auch nach jedem zweiten oder dritten Lied gespielt! :-))

Die Oktoberfeststimmung möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten:

video
video
Natürlich gab es bei diesem amerikanischen Oktoberfest auch "deutsches" Essen, davon zu berichten oder gar Fotos davon veröffentlichen will ich euch und mir hier aber ersparen, nur soviel: ich hab zwar schon Dinge probiert, die schlechter waren, aber erstens nicht oft, und zweitens hab ich das verdrängt... :-)

Trotzdessen war es aber ein ziemlich lustiger Abend, hier noch ein paar weitere Bilder:



Damit der post jetzt nicht einfach aufhört, gibts jetzt hier zum Abschluss noch ein paar Charleston- bzw Autofotos (eigentlich sind es nur Fahrzeuge, die halt zufällig in Charleston sind *gg*)
Die Campuspolizei:
Charleston Fire Department bei der Arbeit, war aber doch nur Fehlalarm:
Und ein "richtig amerikanisches" Auto mit "a so am schiachen haberer" (Zitat Vroni :-) )

naja, da es ansonsten nicht viel neues gibt, lass ichs jetzt auch schon wieder sein...

Bis zum nächsten Mal

hang loose

Thomas

10/19/2009

Von bösen Göttern und der großen Hauptstadt

Ich muss ja ehrlicherweise zugeben, dass ich mich mit all den verschiedenen Göttern, die es so weltweit gibt, nicht ganz auskenne. Da gibt es ägyptische, griechische, deutsche, nordische, numerische, babylonische, indische, suahelische, afrikanische, heidnische und was weiss denn ich noch was für welche...

Aber wie auch immer, das tut eh nicht soviel zu Sache, auf jeden Fall gibt es irgendwo aus irgendeinem Grund einen Gott der ganz offensichtlich fürs Fliegen und so zuständig ist, und ganz offensichtlich, mag mich der nicht.

Als ich dieses Jahr im März das erste Mal in meinem Leben geflogen bin (Innsbruck - Wien - Berlin und retour) ist meine Maschine nach Berlin Tegel aufgrund eines Bombenalarms mit einer Stunde Verspätung gestartet. Bei meinem zweiten Flug, naja, könnt ihr ja nochmal hier nachlesen, wenn ihr wollt.

Letzten, nein vorletzten (ich weiss eh, ich brauch immer ewig, bis ich einen neuen Post auf die Welt bring, aber nur weil ich für die Fotos immer so lang brauch; hab immerhin 1200 Fotos in 3 Tagen gemacht!) Samstag hätten Veronika, Claudia und ich von Charleston über Charlotte nach Baltimore fliegen sollen und von dort aus wärs dann mit den dortigen Öffis zu unserem Wochenendziel gegangen: Washington D.C. Der eine oder andere von euch hat vielleicht das "hätten" bemerkt, weil - eh klar - so einfach ging das natürlich nicht von statten, da hatte Luftikus (ich nenn diesen mich-nicht-mögenden Gott jetzt einfach mal so) schon noch was in petto.

Nach einer anstrengenden Freitagnacht sind wir in aller Herrgottsfrüh auf um mit den Bus zum Charleston International Airport zu fahren (knapp größer als der in Innsbruck, aber immerhin schon "International"). Dort angekommen hatten wir auch gleich schnell eingecheckt und warteten aufs Boarding, aber das verzögerte sich aufgrund irgendwelcher Warnlampen im Cockpit. Als wir eigentlich zeitmäßig schon im Landeanflug auf Charlotte sein hätten sollen und uns bereits klar war, dass das mit dem Anschlussflug "etwas knapp" werden dürfte, wurde uns endlich mittgeteilt, dass der Flug gecancelt wurde. Nach einer halben Ewigkeit Schlange stehen (scheint ein amerikanisches Hobby zu sein, die stellen sich auch echt lieber an eine ewig lange Schlange an, als zu einem freien Schalter zu gehen, glaub ich) hatten wir aber dann zumindest Glück, dass wir noch einen anderen Flug bekamen.

Soweit so gut, schlussendlich kamen wir dann doch noch (mit 3 oder 4 Stunden Verspätung) in Washington an und das sogar auf dem Flughafen mitten in der Stadt, allerdings waren die Flüge schon eher auf der "ruppigen" Seite, aber naja, dann wirds wenigstens nicht langweilig.
Froh endlich angekommen zu sein, waren wir dann noch schnell was essen und äußerst froh, dann einfach ins Bett fallen zu können.

So, ich denke, nun gibt es zwei Möglickeiten:
1. Ich erzähl euch allen nun ganz detailliert, was wir dann in Washington wann, warum und wieso und weshalb gemacht haben, oder
2. ich machs einfach nur kurz und bündig und lass den Rest die Bilder erledigen.

Ich weiss nicht, wie ihr das seht, aber ich bin sehr stark für Möglichkeit 1, weil das wird sonst nur fad und vor allem muss ich dann echt einfach nur vielzuviel schreiben... :-)

Also im Generellen hatten wir das Glück, dass unser Hotel ziemlich zentral gelegen ist und wir daher fast alles zu Fuss erreichen konnten (die haben uns dafür dann auch immer ganz nett wehgetan), und das äusserst Angenehme ist, dass fast alles Sehenswerte in oder ganz in der Nähe der "National Mall" liegt, und dass fast alle Museen gratis sind (ausser das Interantional Spy Museum, in dem man leider auch nicht fotografrieren darf, und das Holocaust Museum).

So, jetzt gibts hier erst mal ein paar Fotos vom "normalen Herumgehen" bzw die ich sonst nur schwer einordnen konnte *g*.

Sehr empfehlen kann ich euch bei einem etwaigen Besuch hier das Smithsonian National Air and Space Museum, immerhin das meistbesuchte Museum der Welt, sowie das National Museum of American History, wo man von Kermit bis C3PO usw alles sieht, was Amerika ausmacht, oder zumindest das meiste...

In der Union Station (der Bahnhof Washingtons) haben wir unsere Moonlight Tour gebucht (unbedingt auch machen), dort war dann auch gleich eine RedBull Dosen Austellung (das hat natürlich unsere heimatlichen Gefühle geweckt! ;-) ).

Natürlich war es uns fast schon eine Pflicht, auch das Hard Rock Cafe zu besuchen, wo ich den besten Burger bis dato in Amerika gegessen habe.

Schlussendlich schulde ich euch damit jetzt nur noch die Fotos von der National Mall und der Rückreise... ach ja, da war ja auch noch was: Luftikus (ihr wisst schon noch, der ungute Gott) hat wohl auch Einfluss auf den Flughafenzubringerbus....
Steigt nie in eine Bus ein, der euch zum Flughafen bringen soll und der auf der inneren Anzeige als Ziel "unknown" stehen hat, denn dieser Bus wird in der Mitte der Strecke kaputt werden und ihr werdet in der Wildnis zwischen Washingtion D.C. und dem Baltimore International Airport stranden (also in der Mitte einer 40minütigen Busfahrt; dort sieht es übrigens fast ganz genau gleich wie in Oberösterreich aus, also von der Landschaft her) und dort auf einen Ersatzbus warten müssen. Gottseidank hatten wir aber schon in weiser Vorraussicht den früheren Bus genommen und daher dem Luftikus ein Schnippchen geschlagen, aber spannend wars trotzdem und ein passender Abschluss zu einem ansonsten echt gelungen verlängerten Wochenendtrip!
Danke Mädls

Zur Sicherheit nochmal die gesammelten Links für die Fotos aus diesem Blog:

hier die Fotos aus der Stadt und so

Smithsonian National Air and Space Museum

National Museum of American History

Moonlight Tour

RedBull Dosen Austellung

Hard Rock Cafe

National Mall

Rückreise

Soweit wars das nun wieder mal aus Amerika, bis zum nächsten Mal

hang loose
Thomas

10/04/2009

keine angst, es geht mir gut... oder: von iren und engländern

ja ich weiss, ich bin schon wieder viel zu spät dran mit einem neuen Post, aber das ist momentan eigentlich gar nicht so einfach, erstens weil es im moment ziemlich stressig ist mit Quizzes, Case Analysis, Gruppenarbeiten usw (wobei ich euch die Einzelheiten ersparen werde) und zweitens weil abseits des Unialltags eigentlich nicht auch viel neues passiert.

Aufgrund der ewigen Umherwarterei und dem Ärger mit dem - ziemlich schlechten und unzureichenden - Fotoupload im Blog, werd ich ab sofort die Fotos auf einer anderen Seite online stellen und eine Verlinkung im Blog machen, also "just click it!"

Letztes Wochenende waren wir in der Musicfarm, einer "Konzerthalle" die ganz bei uns in der Nähe ist und haben uns eine Guns 'n' Roses Coverband mit dem Namen "Appetite for Destruction" angesehen, die wirklich ziemlich gut war.

Fotos dazu: Guns'n'Roses Coverband

Dieses Wochenende waren Claudia, Veronika, Lieselotte (Austauschstudentin aus Holland) und ich in Raleigh, der Hauptstadt von North Carolina. Nach der Abfahrt am Samstag um 7 Uhr mit dem Mietauto waren wir um circa 12 Uhr im ca 280 Meilen entfernten Raleigh, wo wir uns zuerst mal die Stadt angesehen haben und dann in einem ziemlich großen Einkaufszentrum waren. Naja, irgendwann spät in der Nacht sind wir dann wieder heimgefahren.

Fotos Raleigh: Raleigh und Mall

Naja, das wärs dann eh schon wieder gewesen, oder.... mhm, irgendwas war ja noch...

ahja, jetzt fällts mir wieder ein, im Football Stadion in Raleigh waren wir ja auch noch, im so genannten "Carter-Finley Stadium" mit einer Kapazität von über 55.000 Zuschauern. Und das ist aber "nur" das Stadion der Mannschaft der Universität (!!) von North Carolina, schon ziemlich beeindruckend, wenn ich da so an das Tivoli Stadion denk *gg*.

Warum wir dort waren? Naja, da haben zwei Bands gespielt, eine britische und eine irische, und wir haben letzten Sonntag gehört dass die spielen und uns gedacht: mhm, die könnten wir uns anschauen! Nachdem wir auf e-bay Tickets gekauft haben (60$ pro Ticket, also circa 40€; hab gehört die irische Band spielt im August 2010 in Wien und dort kosten die Tisckets 100€ oder so...), haben wir schon gedacht: cool! aber so einfach wars dann doch nicht, weil paypal nicht wollte, zumindest nicht so wie wir wollten. Wir haben dann am Freitag schon damit gerechnet, dass es doch nichts wird, haben dann aber beschlossen, einfach auf Verdacht hinzufahren und dort zu sehen, ob wir Karten bekommen, sind schließlich ja nur 4 1/2 Stunden Fahrt ;-) Schlussendlich hat es dann doch mit dem ursprünglichen Verkäufer funktioniert, deshalb haben wir uns dann mit ihm um "High Noon" auf einem McDonalds Parkplatz 15 Meilen außerhalb der Stadt getroffen. Damit ihr das auch wisst, Tickets schauen mittlerweile so aus:


Schlussendlich sind wir dann eben in dieses (ausverkaufte) Stadion gegangen und haben uns die beiden Bands angehört. Die Fotos dazu sind leider nicht so ausgezeichnet wie sonst, weil ich leider nur mit dem iPhone fotografieren konnte, ausserdem konnte ich von unserem Sitzplatz aus leider kein Foto machen, auf dem die ganze Bühne zu sehen ist, weil erstens die Bühne einfach zu groß und zweitens wir einfach zu nahe dran waren, sorry..... ;-)

Bilder: britische und irische Band in Amerika

Auf jeden Fall kann ich nur sagen, dass ich euch diese Show absolut empfehlen kann, weil ehrlich gesagt, hab ich noch nie so ein gewaltig geiles Konzert erlebt, Muse waren schon super, aber U2 waren einfach nur der Wahnsinn. Allein die Bühne ist absolut sehenswert, eine sich bewegende Videowall, die sich einfach mal "streckt", mit einer irrsinnig guten Qualität und allein die Idee einer "360 Grad" Bühne, einfach gewaltig! In jedem der "Steher" der "Dachkonstruktion" hängen während des ganzen Konzerts 3 Männer herum (pro Steher!!) die die Bühne ausleuchten, natürlich zusätzlich zur "normalen" Lichtanlage. Einfach unbeschreiblich und leider kommt es auf den Fotos auch nicht ganz rüber, also wenn ihr die Möglichkeit habt: Geht hin!!!!

So, das wär soweit wieder mal alles, ich hoffe, hab euch nicht zu neidig gemacht!

Achja, am 3. November geh ich dann noch Bruce Springsteen Konzert in Charlotte.... :-)

hang loose

Thomas

9/18/2009

Update

Und schon wieder ist mehr Zeit seit meinem letzten Post vergangen als vorgesehen, aber dafür gibt es diesmal einen kürzeren Post (ja ich weiss, komische Logik aber so ist es nun halt mal). Es gibt eigentlich nicht viel neues zu erzählen, va da sich der Alltag durchaus schon ziemlich breit gemacht hat. Was ich euch aber natürlich nicht vorenthalten will, ist das letzte Wochenende: Gemeinsam mit den anderen International Students wurden wir vom International Office am Freitag auf eine Hafenrundfahrt eingeladen. War echt ziemlich cool, aber aufgrund des schönen Wetters und des Sonnenuntergangs brutal kitschig (das sagen sogar Mädls, nicht nur ich unromantischer Mann *g*). Auf jeden Fall habe ich während der 3 stündigen Fahrt ungefähr 400 Fotos gemacht, wovon ich eine kleine aber feine Auswahl weiter unten präsentiere. Daran anschließend haben wir bei uns eine kleine Poolparty gemacht, die dann irgendwann in unser Apartment übersiedelt ist und bei der die letzten Gäste erst um halb drei oder so heim sind (wie ich gehört habe *g*). War ganz anständig, wenn man bedenkt, dass die Party eigentlich nur als Übergang zum "richtigen" Ausgehen gedacht war. Fotos davon zu veröffentlichen wurde mir leider von mehren Seiten untersagt. Am Samstag haben wir - da unser Hochseilgartenausflug leider abgesagt wurde (leider erst, als wir schon dort waren und extra um halb acht aufgestanden waren) - einen eher faulen Tag eingelegt mit Pool und am Abend ausgehen in einen Club, der sich Trio nennt. Der Club erstreckt sich über zwei Stockwerke, herunten spielt für gewöhnlich eine Band und oben legt ein HipHop DJ auf, was - wie den meisten bekannt sein dürfte - nicht so meines ist, aber die Band war echt sehr gut, richtig groovy, funky und was weiss ich noch alles *g*. Natürlich gibt es auch in diesem Club überall Fernseher die - zum Leidwesen der Mädls - Sport übertragen. Das Ausgehen hier hat sowieso so seine Eigenheiten: Alle - und damit mein ich wirklich alle - Clubs sperren um 2 zu, dh ab halb zwei beginnen die mit rausschmeissen. Witzigerweise ist allerdings um halb 12 noch nichts los, aber dann dauert es keine 20 Minuten und der Club ist rammelvoll und da die Gäste dann nur mehr 1 1/2 bis 2 Stunden Zeit haben, beginnen alle auch sofort mit Shaken und Trinken und bis halb zwei wird dann voll durchgetanzt und auch fast alle sind dann betrunken, also da sind sie echt brutal schnell, die Amis *g*. Am Sonntag haben wir (naja, zumindest Vroni und ich, die anderen waren noch beim Lernen und Assignments schreiben) einen Spaziergang durch die Downtown von Charleston unternommen, Fotos dazu ebenfalls unten. Weiters gibt es nicht wirklich neues, daher werde ich mich nächste Woche wieder melden, wenn es was Interessantes vom kommenden Wochenende zu berichten gibt. Bis dahin, hang loose